La Paz

Liebe Bolivien Blog Leser

In zwei Wochen geht es los. Nach vielen Monaten der Vorbereitung über Land, Leute und Sprache ist der Abflugtag zum Greifen nah. Die Vorfreude ist natürlich sehr gross und wir sind gespannt, wie unsere Vorstellungen dann in der Wirklichkeit aussehen.

Heute möchten wir euch gerne unseren abwechslungsreichen Reiseplan vorstellen.

Wir freuen uns darauf, wenn wir nach einer rund 20-stündigen Anreise von Zürich via Frankfurt am Main und Bogota (Kolumbien) endlich in Bolivien ankommen. Nach einer Übernachtung werden wir die Hauptstadt La Paz besichtigen und den Tag zur Akklimatisierung nutzen. Das ist notwendig, denn La Paz liegt zwischen 3’200 und 4’000 Meter über Meer hoch.

 

Am dritten Tag reisen wir ins Department Corocoro, etwa 100 Kilometer südwestlich von La Paz. Dort besuchen wir Dörfer mit und ohne Trinkwasserversorgung. Einen Tag später packen wir tatkräftig mit an und helfen zusammen mit bolivianischen Jugendlichen bei der Verschönerung des Dorfplatzes von Caracato mit. Wir nehmen einige Ideen mit und sind gespannt, wir umsetzen können. Mit Fotos halten wir Euch auf dem Laufenden.

Anstreichen, Ruinen und ein kleines Lama

Am Abend fahren wir weiter nach Tiahuanacu und besuchen am nächsten Morgen die archäologisch bedeutende Ruinenstadt Tiwanaku. Wikipedia verrät uns, dass der Name Tiwanaku „Setz dich nieder, kleines Lama“ bedeutet. Wir werden nachfragen, ob das stimmt. Am selben Tag machen wir einen Abstecher zum weltbekannten Titicacasee und kehren am späten Abend nach La Paz zurück.

Nach vielen Kultureindrücken am grössten Süsswassersee Südamerikas dürfen wir am nächsten Tag erneut anpacken und unsere Kreativität unter Beweis stellen. Zusammen mit anderen Jugendlichen bemalen wir den Innenhof einer Notschlafstelle in El Alto bei La Paz mit Sujets aus Bolivien und aus der Schweiz. Ausserdem helfen wir mit, die Basketballfelder, ein Volkssport in Bolivien, neu zu streichen. Wie das wohl aussehen wird? Am nächsten Tag werden wir es wissen.

Am Nachmittag unseres siebten Reisetags besuchen wir das Instituto Tecnológico Don Bosco in El Alto. Diese Lehrlingswerkstatt wird von Swisscontact (unabhängige Stiftung für internationale Entwicklungszusammenarbeit) in Zusammenarbeit mit der Schweizer Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit (DEZA) unterstützt. Da werden wir sicher Vergleiche zur Ausbildung in der Schweiz ziehen können.

Bevor es dann nach einer Woche wieder zurück in die Schweiz geht, dürfen wir bei einem längeren Zwischenstopp Kolumbiens Hauptstadt Bogota erkunden. Am Morgen besuchen wir ein ehemaliges Salzbergwerk und am Nachmittag erkunden wir während drei Stunden per Rad diese 8-Millionenmetropole.

Jetzt geht es ans Packen. Ihr hört von uns. Bis bald!

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