Wer fährt mit nach Bolivien?

Mit dabei sind insgesamt 16 Auszubildende aus sieben Ausbildungsberufen vom GF Standort in Schaffhausen. Begleitet werden sie von: Roland Gröbli (Geschäftsführer Clean Water Stiftung/Generalsekretär bei GF), Marco Bächtold (operativer Leiter Kommissionierung und Warenausgang GFPS), René Feser (Ausbildungszentrum Wibilea), Anna-Lisa Veljkovic (Kommunikationsabteilung GFAG) und Anna Oetinger (Nachhaltigkeitsabteilung GFAG). In Bolivien werden sie durch Caritas Schweiz und Caritas Bolivia unterstützt.

Was werden die Teilnehmer in Bolivien machen?

Die Gruppe besucht Dörfer mit und ohne Trinkwasserversorgung und übernachtet unter anderem im einzigen grösseren Ort eines weitläufigen Bergtales. Zusammen mit Schülerinnen und Schülern des Dorfes tragen die Lernenden zur Verschönerung des Dorfplatzes bei. Am einzigen freien Tag besuchen sie gemeinsam mit den Jugendlichen einer Notschlafstelle die archäologisch bedeutende Ruinenstätte Tiwanaku und den Titicacasee. Und schliesslich helfen sie in der Notschlafstelle mit, die Gemeinschaftsräume neu zu bemalen. Gefragt sind auch kreative Köpfe, die an jedem der Orte eine bleibende Erinnerung in Form von Graffiti oder einer schmucken Brunnengestalt hinterlassen. Alle Aktivitäten finden in enger Zusammenarbeit mit bolivianischen Jugendlichen statt.

Wann geht es los?

Für diese Entwicklungsprojektwoche fliegen 16 Jugendliche im Alter zwischen 17 und 23 Jahren vom 28. Juli bis 5. August 2018 nach La Paz in Bolivien und engagieren sich vor Ort im Auftrag von GF sozial und kulturell, begegnen anderen Jugendlichen und lernen ihre Lebensumstände näher kennen.

Wo werden die Teilnehmer genau sein?

  1. Tag: Anreise nach El Alto
  2. Tag: Ankunft in El Alto, Übernachtung in La Paz und Besichtigung des Stadtzentrums
  3. Tag:
    • Besuch von einem Dorf names Ocuire ohne Wassersystem und Gespräch mit den Einwohnern
    • Besuch von einem Dorf names Macamaca mit Wassersystem und Gespräch mit den Einwohnern
    • Reparation eines Wassersystems in Caracato
    • Volleyballspiel mit den Jungendlichen aus dem Dorf
  4. Tag: Verschönerung eines Dorfplatzes zusammen mit der dortigen Schulvertretung
  5. Tag:
    • Besichtigung der archäologischen Stätte Tiwanaku
    • Besuch des Titicacasees zusammen mit den Bewohnern der Notschlafstelle ENDA
  6. Tag: Kennenlernen der Notschlafstelle ENDA und Wandmalerei zusammen mit den Jugendlichen in den Gemeinschaftsräumen
  7. Tag: Fortsetzung der Wandmalerei mit anschliessendem Besuch einer Lehrlingswerkstatt (DEZA-Projekt)
  8. Tag: Rückreise nach Zürich

Warum gehen die Auszubildenden nach Bolivien?

Die Entwicklungsprojektwoche ist eine Initiative von GF aus Anlass von «100 Jahre Berufsbildung bei GF» in Zusammenarbeit mit der Wibilea AG und der Caritas Schweiz. Statt Strand und Liegestuhl erwarten die Lernenden und ihre fünf Betreuer einfache Lebensbedingungen in Höhen von über 4000 Metern über Meer, eine völlig neue Perspektive auf die Welt; und sicherlich ein unvergessliches Erlebnis.

Wie bereiten sich die Teilnehmer auf die Entwicklungsprojektwoche vor?

Für die Freiwilligenwoche, die die Georg Fischer AG als traditioneller Lehrlingsausbilder mit ihren Partnern Caritas Schweiz und Wibilea AG, durchführt, haben sich 16 Auszubildende von GF in der Schweiz angemeldet. Sie bereiten sich dafür derzeit in Spanischkursen vor und lernen die Kultur, Geografie und Geschichte kennen. Da sich die Gruppe die meiste Zeit der Reise in Höhen bis zu 4000 Meter über Meer aufhält, ist eine gute Kondition gefordert.

Um den Teamgeist zu formen, gemeinsame Ziele zu setzen und Regeln zu formulieren, haben sich die Teilnehmenden Anfang Mai 2018 zu einem Vorbereitungswochenende in der Innerschweiz getroffen.